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Rakete aufvier Rädern.

Alles über den Jaguar I-Pace im Überblick: Fahrspaß, Design, Innenraum, Reichweite und Preis.

Jaguar I-Pace

So macht der Elektro-SUV Tesla Konkurrenz.


Jaguar I-Pace ist der erste elektrische Jaguar des britischen Autoherstellers Jaguar Land Rover. Enthüllt wurde er im März 2018. Zum Ende desselben Jahres kam er dann auf den Markt. Bei ennoo wurden die ersten I-Paces vor ein paar Monaten eingeflottet.

Da unsere Fahrer*innen und Fahrgäste richtig Spaß mit den neuen Limousinen haben, zeigen wir euch heute, was die Raubkatze unter der Haube hat.

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Fahrspaß

Von null auf hundert in 4,8 Sekunden.


Starten wir direkt mit ein paar technischen Daten und der Frage was der Jaguar I-Pace eigentlich bietet. Das vollelektrisch angetrieben Sport-SUV kommt mit zwei Elektromotoren (permanent-synchron) daher, die an Vorder- und Hinterachse verbaut sind. Damit hat der Jaguar I-Pace praktischerweise auch Allradantrieb. Zusammen liefern sie eine 294 kW-Leistung, umgerechnet 400 PS und knapp 700 Nm Drehmoment. Da es sich hier wohlgemerkt um Elektromotoren handelt, sprechen wir von Fahrwerten, die sich sehen lassen können. Der I-Pace strauchelt ab 200 km/h zwar merklich, beschleunigt dafür aber spitzenmäßig von null auf hundert km/h in nur 4,8 Sekunden. Gute Laune ist damit garantiert. Auch die perfekte Gewichtsverteilung von 50:50 lässt Fahreraugen leuchten – in der Stadt genauso wie auf kurvigen Landstraßen.

Dynamik trifft auf sicheres Fahrgefühl

Die zentral zwischen den beiden Achsen im Unterboden verbauten Batterien sorgen für einen schönen Schwerpunkt im Fahrzeug und tragen zum dynamischen Fahrverhalten bei.

Ebenfalls erwähnenswert ist die entspannte Atmosphäre, die durch die fehlenden Motorgeräusche mit elektrischem Gleiten entstehen. Selbst bei hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn lässt sich der 2,2 Tonner nicht aus der Ruhe bringen.

Gewöhnungssache könnte für den einen oder anderen Fahrer erst einmal das Fahrpedal sein. Ähnlich wie beim Nissan Leaf rekuperiert der I-Pace stark. Bremsen wird dadurch häufig überflüssig. Wie stark die Rekuperation sein soll, kann per Touchscreen individuell eingestellt werden.

Design

Modernund praktisch.


Kantiges Heck, extrem kurze Haube, versenkbare Türgriffe: Der elegante Jaguar I-Pace wurde rundum auf niedrigen Luftwiderstand optimiert. Für Aerodynamik sorgen neben einer flachen Front mit typischem Jaguar-Gesicht und dynamischen LED-Blinkern vor allem der schwarzgehaltene, markante Kühlergrill, aktive Lamellen und die durchbrochene Haube. Die Lufteinlässe an der Front öffnen sich bei Kühlungsbedarf übrigens automatisch.

Die Heckscheibe zum Vergleich ist breitausgestellt und gleichzeitig ultra flach designt. Durch den durchbrochenen Dachkantenspoiler entfällt der Heckscheibenwischer. Unterstrichen wird der sportliche Look vom Heckdiffusor unten am Elektrofahrzeug.

Mit 4,68 m Außenlänge und 1,56 m Höhe ist die SUV-Katze relativ kompakt und wurde auf eine Bodengruppe mit drei Metern Radabstand gestellt. Das sorgt für ordentlich Platz im Innenraum und ein entspanntes Fahrerlebnis mit Beinfreiheit.

Innenraum

Großzügig und komfortabel.


Da die Elektromotoren direkt an den Achsen platziert wurden, befindet sich vorne unter der Haube ein 27 Liter großes Fach zum Verstauen von Zubehör. Der Kofferraum schluckt laut Angaben des Herstellers zusätzlich 656 Liter, bei heruntergeklappten Sitzen sogar bis zu 1453 Liter.

Jaguar I-Pace bietet ein 12,3 Zoll großes digitales Cockpit, was sich in seiner Bedienung individuell anpassen lässt. Darüber hinaus befindet sich in der fließenden Mittelkonsole das Touch Pro Duo Infotainment-System, was zum Herzstück des Innenraus gehört. Dieses besteht aus einem im Armaturenbrett integrierten 10 Zoll Touchscreen und einem 5 Zoll Touchscreen mit multifunktionellen Reglern auf der zweiten Ebene.

Da der I-Pace nicht auf ein herkömmliches Getriebe angewiesen ist, bietet er neben großzügigen Ablageflächen auch eine optimale Sitzposition für große Menschen.

Hochwertiger Material-Mix für luxuriöse Atmosphäre

Die Material-Auswahl für das Interior des I-Pace ist sehr gelungen. Das Lenkrad liegt angenehm in der Hand. Der Mix aus Klavierlack Inlays, Holz und abgesetzten Chrom Elementen harmonisiert einwandfrei, ganz besonders mit den modernen Screens in der Mittelkonsole. Die Türen das Jaguar I-Pace sind in der Basisversion mit Velours ausgekleidet. Wie viele andere Teile des SUVs, können sie gegen Aufpreis upgegradet werden. Mit hochwertigem Leder zum Beispiel.

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Reichweite und Ladezeiten

470 Kilometer Strecke nach WLTP.


Fahrspaß, Comfort und Optik top. Doch wie sieht es mit der relevanten Reichweite und Ladezeit des Jaguar I-Pace aus?

Der I-Pace bezieht seine Energie aus einer 90-kWh-Batterie, auf die eine umfangreiche Garantie von 8 Jahren gewährt wird. 470 Kilometer Reichweite verspricht Jaguar bei einem Verbrauch von 24,8-22 kWh/100 km. Das ist aber nur unter optimalsten Bedingungen im ECO-Modus erreichbar. Wer sich lieber an realistischen Zahlen orientieret, ist mit dem Wert des ADAC auf der sicheren Seite. 365 Kilometer Reichweite schafft der E-SUV hier im Ecotest.

Grundsätzlich aufgeladen werden kann der vollelektrische Jaguar mit bis zu 100 kW Ladestrom. Eine Vollladung ist dementsprechend in einer knappen Stunde erledigt. Zwar haben aktuell nur die wenigsten Säulen so viel Power. Das soll sich in den kommenden Jahren mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur aber ändern. Wir sind gespannt. Den Luxus-Schlitten an der heimischen Steckdose anzustecken ist auf jeden Fall keine gute Idee. Hier bräuchte eine Ladung bis zum Anschlag ca. 40 Stunden.

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Preis

Der kann weh tun.


Kommen wir zum Schluss zum Preis des Jaguar I-Pace. Dieser startet in der Basisversion bei 79.450 Euro. Mit Extras wie Matrix-LED-Scheinwerfern, 20-Zoll-Felgen oder Ledersitzen, wird auch die 100.000 Euro Marke problemlos geknackt. Kein günstiger Fang, aber genau das will der SUV auch gar nicht sein. Ähnlich wie Tesla setzt Jaguar mit seiner E-Rakete auf Luxus und Exklusivität, nicht auf Masse. Nach vier Jahren Entwicklungszeit, ist es dem Briten damit definitiv gelungen, eine ernstzunehmende Tesla Konkurrenz auf den Markt zu bringen.